Katzenauge - Cat´s Eye

Buchtitel:
Katzenauge - Cat´s Eye
USA 1984, Famous Films Production, International Film Corporation
Deutsche Erstaufführung 04/12/1986
Laufzeit: 94 min
FSK: 16
Regisseur: Lewis Teague
Drehbuch: Stephen King
Hauptdarsteller: Drew Barrymore (Amanda), James Wood (Morrison), Alan King (Dr. Donati), Kenneth Mc Millan (Cressner), Robert Hays (Norris), Candy Clark (Sally Ann), James Naughton (Hugh), Charles Dutton (Dom)
Tiertrainer: Karl Lewis Miller
Spezialeffekte: Barry Nolan, Emilio Ruiz
Kreaturen: Carlo Rombaldi
Musik: Alan Silvestri

V
HS:
Cannon Screen Entertainment, erschienen 1987

DVD:
• Sprachen: Deutsch (Mono), Englisch (Mono), Italienisch (Mono)
• DVD Erscheinungstermin: 14. Mai 2002
• ASIN: B0000647XR
• Untertitel: Deutsch, Englisch, Italienisch, Holländisch, Dänisch, Finnisch, Schwedisch
• Exklusiver Audiokommentar von Lewis Teague, Trailer
• Dolby, Surround Sound, PAL
• Laufzeit: 92 Minuten

DVD original:
ASIN: B00006FDCU

VHS original:
ASIN: 0790747693
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Inhalt:
King verknüpft die beiden Geschichten "Quitters Inc." und "Der Mauervorsprung". Eine Katze übernimmt die Rahmenhandlung. Zum Schluss rettet die Katze das Mädchen vor einem Troll. Diese letzte Episode gibt es nicht als literarische Fassung.

Selbst hier kann King es sich nicht verkneifen, Querverweise auf andere seiner Geschichten zu zeigen: Im Vorspann jagt ein Bernhardiner (der eindeutig als der tollwütige Cujo zu erkennen ist) die Katze, die anschliessend fast von einem 1958er Plymouth überfahren wird (mit zwei Stossstangenaufklebern auf denen "Ich bin Christine, das absolut Böse" und "Rock´n´Roll will never die!" steht) bevor sie auf einen LKW aufspringt.
Während des Films gibt es immer wieder "Kingsche Witze": in einer Szene sitzt James Woods vor dem Fernseher und schaut sich Dead Zone an, mit der Bemerkung "Zum Teufel, wer schreibt denn nur so einen elenden Schwachsinn?". In einer anderen Szene liest Candy Clark im Bett "Pet Sematary". Alle Bücher die in dem Film gelesen werden stammen von King. Ausserdem gibt es auch Anspielungen auf alte Filme in denen die gleichen Schauspieler mitgewirkt haben.

Zahlen:
Durch die Verstümmelung des Films (durch Frank Yablans ohne das Wissen von Lewis Teague) lief der Film so schlecht, dass er gerade mal 4 Mio $ einspielte.

King´s Meinung:
In einem Interview mit "USA Today" im Mai 1985 sagte er: "I likes Cat´s Eye ... I´m sort of disappointed that [on its openig run] it´s not doing any better. It´s probably because the gore-hounds are going to it and they´re not getting what they want."
Aus einem Interview mit "Cinefantastique" im Mai 1985: "Cat´s Eye´s got a lot of teeth ... it´s a pretty scary picture. Lewis Teague understands that ... It´s got a lot of really strong moments in it, but it´s also got some hilarious stuff. I mean, I saw part of the Quitters, Inc. story and I laughed harder than I´ve laughed at anything I´ve seen in the theatres this year (with the exception of Star Trek III ...) The funniest things in Cat´s Eye proceed from some really awful things ..."

Meine Meinung:
Der Film ist letztendlich sehr lustig, durchzogen von schwarzem Humor.

Schwierigkeiten:
Zuerst gab es in dem Film einen Prolog. Darin wird gezeigt, wie ein kleines Mädchen beerdigt wird. Sie hatte einen plötzlichen Atemstillstand, doch die Mutter ist davon überzeugt, dass die Katze dem Kind den Atem geraubt hat. Als die Mutter nach Hause kommt nimmt sie die Uzi ihres Mannes und will die Katze erschiessen, die knapp entkommt. In den Löchern der Wand kann der Zuschauer die rotleuchtenden Augen des Trolls sehen.
MGM/UA bestand darauf den Prolog rauszuschneiden, wegen trauernden Müttern und Tierliebhabern. Das hatte zur Folge, dass die Zuschauer den Film nicht verstanden. Warum verlangt eine Schaufensterpuppe in der Eingangssequenz von unserer Katze Es (den Troll) zu finden bevor es zu spät ist? (einigen wurde die komplette Fassung vorgespielt und diese Zuschauer hatten verstanden).
Ausser dem fehlenden Prolog hatte Teague mit drei weiteren Problemen zu kämpfen: Kinder, Tiere und Spezialeffekte. Die Dressur der Katzen war meisterhaft! Die Dekoration in "Der Mauervorsprung" (also New York bei Nacht, Strassen auf die man hinunterblickt...) beschäftigte 25 Männer 4 Wochen lang. Der Troll wird von einem kleinen Menschen gespielt der in einen Raum mit überdimensionalen Möbeln geht. Zusätzlich gab es für die Nahaufnahmen eine Kopfmaske "mit sehr vielen Kabeln" mit der die Mimik Aufnahmen gemacht wurden. Die Möbel konnten grösstenteils nur mit einem Gabelstapler und mehreren Männern bewegt werden. Kostenpunkt: 150000 Dollar! Das überdimensionale Bett kam sogar ins Guinness Buch der Rekorde.

Es wurde übrigens keine der Katzen verletzt oder gar elektrifiziert, diese Szenen waren komplett Special Effects!!!
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WerbeplakatDie übergrossen MöbelDer Troll
DVD-Cover
Das Mädchen möchte die Katze behalten
Der Mauervorsprung
Der Troll
Quitters, Inc.
VHS- Cover originalDVD- Cover original
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